Berater. Moderator. Projektemacher

Mein Name ist Christian Koch, ich arbeite als Berater und Moderator. Von Zeit zu Zeit wächst eine Idee und verbindet sich mit Menschen, die mich inspirieren und motivieren und es wird ein umfassenderes Projekt daraus.

Studiert habe ich Kommunikationswissenschaften, in Stuttgart-Hohenheim und in Santiago, Chile. Ich war 11 Jahre Berater und Partner bei der Como Consult GmbH (Hamburg / Berlin) und in dieser Zeit in mehr als 100 Projekten in 30 Ländern weltweit tätig. Seit 2017 arbeite ich in eigener Regie, meine Schwerpunkte haben sich im Wechselspiel zwischen Inlands- und Auslandsprojekten herausgebildet. Meine Haltung ist geprägt durch systemische und integrale Ansätze sowie die Gestalttherapie (Lehrer).

 

Mein Ansatz

Der Ausgangspunkt für jedes Projekt ist Ihr Anliegen – ein Veränderungswunsch, ein Ziel oder eine Idee, was im Team oder der Organisation neu, anders, besser passieren könnte. Gemeinsam prüfen wir, wie sich daraus als sinnhaft erlebte Ziele bilden lassen und wie ein Umsetzungsprozess gestaltet werden kann. Meine Kompetenzen – erweitert um die meines Netzwerks – liegen insbesondere in sechs Themenfeldern.

Strategisches Handeln - Zwischen Plan und Situationspotenzial

Wie können wir – individuell, als Team, in der Organisation, in Kooperationen – unsere aktuelle Lage (be-)greifen und hinreichend komplex beschreiben? Attraktive Optionen für die Zukunft entwickeln, diese priorisieren und energievoll in die Umsetzung bringen? Und das in einem Umfeld, das sich immer schneller verändert. Beim Thema Strategie geht es um Orientierung, Struktur und Plan, aber eben auch um Spontanität, Zufall und blanken Opportunismus. Es geht um Sinn und Paradoxien, Narrative und Freude und Lust am Gestalten.

  • focus
  • effectuation
  • paradoxien
Kooperation - menschliche Grundkompetenz und Gestaltungsfeld

Der Wille und die Fähigkeit zur Kooperation ist eine menschliche Grundkompetenz. Gleichzeitig ist sie auf einer organisationalen Ebene oft schwergängig und unwahrscheinlich, weil Strukturen und Anreize fehlen – und bedeutet deswegen einen Musterbruch (bspw. in der öffentlichen Verwaltung). Das macht Kooperationen zu Change-Vorhaben, die entsprechend begleitet werden müssen. Wo sie gelingen können sie durch die unterschiedlichen Perspektiven und Ressourcen der Beteiligten enorme Innovationswirkungen entfalten. Methodisch wurden hier in der Entwicklungszusammenarbeit, die für die Zielerreichung schon immer auf Partnerschaften mit sehr ungleichen Akteuren angewiesen war, wertvolle Erfahrungen gemacht.

  • community
  • innovation
  • co-creation
Führung und Selbstorganisation

Die Führung ist in der Krise, hört man heute häufig. Dienend, inklusiv, agil, lateral, horizontal und postheroisch soll sie werden, auf Augenhöhe. Noch besser – ganz in die Selbstorganisation von Teams übergeben werden. Vieles davon ist richtig und ein Schritt nach vorne – Umweltdynamik und disruptive Veränderungen von Geschäftsmodellen zwingen auch viele etablierte Organisationen, agiler und flexibler zu werden. Trotzdem müssen Ansätze und Instrumente immer auf ihre Brauchbarkeit und Anwendbarkeit für die konkrete Organisation überprüft werden. Denn am Ende geht es um die Frage, wie das richtige Maß an Spannungsenergie aufgebaut, Anpassungs- und Innovationsfähigkeit erhalten, Verantwortung und Macht verteilt werden.

  • agilität
  • teal
  • selforganization
  • vuca
Organisationen & Teams entwickeln - Veränderungen gestalten

Organisationen prägen unser Leben, unser Denken und Handeln – und doch ist uns das oft erstaunlich wenig bewusst. Es hilft, sie als „strukturierte Welterzeuger“ (T. Groth) zu betrachten, die Kommunikation, Erwartungen und mentale Landkarten formen. Das Ziel der Organisationsentwicklung (OE) ist es, darauf bewussten, gestalterischen Einfluss zu nehmen. Dafür steht ein Vorrat an Ansätzen und Instrumenten bereit, das vom Organisationsdesign, der Prozessoptimierung über die Gruppendynamik bis zur individuellen Kompetenzentwicklung reicht. Mich beschäftigt insbesondere, wie sich Lebendigkeit und Gestaltungsfreude reaktivieren lassen, die in reifen Organisationen leicht unter Bürokratie, Meetingorgien und leeren Routinen ersticken.

  • agilität
  • organizationdesign
  • selforganization
Großgruppen inszenieren

Meiner Erfahrung nach lieben es Menschen schlicht, miteinander in Kontakt zu kommen – oft reicht eine simple Eingangsübung, und gerade noch missmutig dreinblickende Konferenz- oder Workshop-TeilnehmerInnen sind kaum mehr zu bremsen. Trotzdem fällt das oft schwer, weil Routinen und eingeübte Muster den lebendigen Austausch blockieren. Moderation ist Gastgeberarbeit (Wolfgang Looss), es geht darum, Räume zu schaffen, in denen sich Menschen konstruktiv begegnen. Und darum, Gruppen durch geeignete Einladungen und Formate darin zu unterstützen, einen Fokus zu bilden, der dem Prozess eine Richtung gibt.

  • hosting
  • barcamp
  • openspace
Design als Impulsgeber - Menschen erreichen und motivieren

Designer schauen anders auf die Welt, das fällt mir in der Zusammenarbeit immer wieder auf. Sie tauchen ein in das Klientensystem und geben Ideen eine Form. Damit gehen sie über die Rolle des Beraters hinaus, der mehr am Spielfeldrand bleibt, was hilft, um den Überblick zu bewahren und die Unterschiedlichkeit aufrecht zu erhalten. Design kann Menschen auf einer anderen Ebene erreichen und Lösungen nicht nur andenken, sondern sinnlich konkretisieren. Gerade in Veränderungsvorhaben ist das oft zentral, um Komplexität zu reduzieren und das Vertrauen in den Prozess zu stärken.

  • iteration
  • cocreation
  • humancentred
  • storytelling

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